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Historie

Historie der Nordseewoche


Geschichte und Entwicklung der Nordseewoche

Bereits 1922 wurde der Grundstein zum heutigen Erfolg der Nordseewoche gelegt, als die allererste Veranstaltung zu Pfingsten ausgetragen wurde. Die Anfänge lassen sich aber noch weiter zurückverfolgen. Die heute zur Nordseewoche zählende Wettfahrt Hamburg – Cuxhaven fand bereits 1910 erstmalig statt, veranstaltet von der SVAOe. In den Jahren 1940 bis 1952 musste eine kriegsbedingte Pause eingelegt werden. Somit wird die Nordseewoche nach offizieller Zeitrechnung in diesem Jahr zum 75. Mal ausgesegelt.
Hochzeiten erlebte die Nordseewoche als die Qualifikation zum Admirals Cup in Deutschland noch eines der wichtigsten Themen der Regattaszene war und innerhalb der Nordseewoche ausgesegelt wurde. Die Tidenregatten zu Pfingsten vor der Nordseeinsel entschieden darüber, wer im Admirals Cup Team vor Cowes/England an den Start gehen durfte. Vor allem in den Achtziger Jahren ging es hoch her im Kampf um den legendären Admirals Cup, den deutsche Teams insgesamt vier Mal gewinnen konnten (1973,1983, 1985 und 1993).
Aber auch andere Highlights unterstreichen immer wieder den hohen Stellenwert der Nordseewoche für alle Offshore-Segler: 1999 und 2002 wurden während der Nordseewoche die Deutsche Meisterschaft im Seesegeln ausgetragen.


Trotzdem war die Nordseewoche schon immer eine Veranstaltung für Profis und Amateure gleichermaßen. Neben den IMS-Yachten (heute ORC International) segeln viele ORC Club Yachten und auch Einheitsklassen wie Sprinta Sport und X-99 mit. Der hohe Ranglistenfaktor von 1,2 ist auch für die Saisonplanung attraktiv. Im vergangenen Jahr waren gut 140 Regatta-Crews, und damit etwa 1500 Segler im Yachthafen von Helgoland versammelt.
Heute umfasst Deutschlands einzige Hochseeregatta, die noch immer traditionell zu Pfingsten gesegelt wird, insgesamt elf Wettfahrten. Dazu zählen die Zubringer Regatten von Hamburg, Cuxhaven, Bremerhaven und Wilhelmshaven, das beliebte BHF-Bank Rund Helgoland Rennen, die traditionelle Helgoländer Acht und natürlich die Langstrecke. Jedes Jahr wechselnd führt diese besondere Herausforderung entweder von Helgoland nach Edinburgh oder rund Skagen nach Kiel.

„EDINBURGH REGATTA“.

Seit 1968 wird führt die Strecke von Helgoland nach Edinburgh/Schottland 420 Seemeilen über die offene See. Mehr Informationen siehe Menuepunkt Edinburgh Regatta.

Der Veranstalter des Fastnet Race, der Royal Ocean Racing Club (RORC) hat entschieden, das die EDINBURGH REGATTA eine offiziell anerkannte Qualifikationsregatta für das Rolex Fastnet Race 2009 ist.

Pantaenius Rund Skagen

Über 510 Seemeilen führt der Kurs um die nördlichste Spitze Dänemarks bis nach Kiel. Die beliebte Langstrecke startet am Pfingstmontag. Spannend wird es dabei im Kampf um den Streckenrekord. Die Zeit, die es Rund Skagen zu knacken gilt liegt bei 43 Stunden und 46 Minuten. Wird es in diesem Jahr gelingen den von Klaus Murmann mit seiner „UCA“ 2000 aufstellten Rekord im Pantaenius Rund Skagen Race zu unterbieten?

1933 fand die erste Wettfahrt statt. 5 Starter. Das einzige Mal Rund Skagen vor dem Krieg. Erst 1950 wurde mit 22 Startern wieder gesegelt. Dann 1953, mit Zwischenstopp in Marstrand. Seit 1994 heißt die Regatta Pantaenius Rund Skagen. Durch die Möglichkeit von schwerem Wetter kann die Regatta eine große Herausforderung werden: 1970 gaben 13 von 46 Crews auf. 1996 kamen nur 9 von 48 ins Ziel. Meistens jedoch ist das Wetter gut segelbar.


Rekorde

1933 Regina II 108,96 Stunden

1950 Athena 89,00 Stunden

1951 Athena 71,43 Stunden

1957 Karin 95,00 Stunden

1959 Germania V 72,10 Stunden

1969 Diana III 74,22 Stunden

1970 Rubin 67,00 Stunden

1973 Diana, Skipper Harald Baum: 55,02 Stunden

1971 Germina VI 84,71 Stunden

1998 Tri Fritzzz-Fratzzz (außer Wertung) 44,67

2000 Uca, 43,76 Stunden Stunden


Die Chronik der Nordseewoche - Kurzfassung

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